Wasserbüffel - Ulrike nach der Geburt

Seit 23.08.2007 haben wir ein Zuchtpaar übernommen, handzahm und aus Freilandhaltung Die Sau war hochtragend und hat am 31. 08. 2007 zwei männliche Ferkel geboren. Foto von d. Eltern

Wasserbüffel - artgerechte Haltung -

Aus unserem Jungwurf 2007.

Das Fleisch ist sehr dunkel, aromatisch und feinfaserig. Das Fett brät aus und hinterlässt einen zarten und saftigen Braten, dessen Geschmack bedeutend besser ist als der von gewöhnlichen Schweinen.

Auch das Schmalz des Mangalitza ist sehr schmackhaft und kann mehrfach als Bratfett genutzt werden, das es nur schwer ranzig wird. Wird das Mangalitza bei großer Bewegungsfreiheit mager gefüttert sind Fleisch und Fett nahezu cholesterinfrei.

MANGALITZA SCHWEINE

Kennzeichnend für das Mangalitza ist sein dichtes Borstenkleid, welches man fast als Fell bezeichnen kann und das ihm den Namen Wollschwein zutrug. Es ist ein robustes, anpassungsfähiges und widerstandsfähiges Schwein, das sich auf fast jedem Gelände dank der kräftigen Beine und starken Klauen sicher bewegt. Es ist wenig anfällig gegen Stress und Krankheiten und kann ganzjährig im Freien gehalten werden. Im Winter trotzen sie der Kälte mit ihrer dichten Behaarung, im Sommer benötigen sie lediglich ausreichend Suhlmöglichkeiten zur Kühlung. Das Mangalitza wird etwa 70 cm bis 90 cm hoch und erreicht ein Gewicht von etwa 200 kg.

Mangalitza entwickeln sich langsamer als andere Rassen und haben mit 5 bis 8 Ferkeln eine geringe Fruchtbarkeit. Die Ferkel sind wie Frischlinge gestreift, die Elterntiere besitzen einen ausgeprägten Brutpflegetrieb und Familiensinn.

Nutzungsmöglichkeiten
Da das Mangalitza auf dem derzeitigen Schweinefleischmarkt nicht konkurrenzfähig ist muss ein anderes Einsatzgebiet gefunden werden um ihr Überleben langfristig zu sichern. Hier kommt dem Mangalitza seine Genügsamkeit und Robustheit zu Gute. Seine Chance liegt in der extensiven Weidehaltung (auf Stoppelfeldern, in Wäldern und auf Weiden).
Einige Halter nutzen ihre Schweine auch zum Urbarmachen von Äckern und Gärten und zum Umbruch der Wiesen für Kartoffeln. Auf aufgeweichten Böden erleiden sie keine Gliederdeformationen.
Dies macht sie geeignet zum Einsatz in Feuchtgebieten, wo sie durch ihre ständige Wühlarbeit auch wertvolle Dienste im Naturschutz leisten können. Ihre hohe Speck- und Fettleistung qualifiziert sie für den Einsatz in Wurstwaren.

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